Handibot – Voll auf die Fräse

Posted by - July 12, 2013 - in Tools

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(Klick öffnet Video im neuen Fenster). Mein Werkzeugkasten enthält genau einen Flaschenöffner mit Hammer-Funktion, einen Schraubenzieher, einen Zange, sechs Schraubenschlüssel… unsortierte Schrauben… eine Handvoll Nägel und lose Dübel (die natürlich nicht zu den Schrauben passen). Alles fein verpackt in einer löchrigen Plastiktüte. Eine Schande, ich weiß. Ich könnte aber bald Besitzer einer Fräse werden, dann brauche ich den anderen Quatsch nicht mehr (glaube ich zumindest). Denn der Handibot wird bald aus dem crowd funding kommen, und Hans und Franz und dich und mich im Handumdrehen in Amateur-Profibastler verwandeln.

Diese tragbare CNC-Fräse hat einen Makita-Fräs-Aufsatz und arbeitet mit 3 Achsen (deswegen Amateur, die Profis haben ein paar Achsen mehr), auf Holz, Aluminium oder Kunststoff. Er realisiert präzise Schneide- und Fräs-Arbeiten in den Dimensionen 20 cm Breite, 15 cm Höhe und 10 cm Tiefe pro Sitzung. Das ist wörtlich zu nehmen, denn anders, als bei stationären Fräsen installiert man den Handibot an Ort und Stelle für die jeweilige Aufgabe. Ziemlich praktisch. Die Apps (hier hofft man auf eine fleissige Windows-Entwickler-Szene) sind der eigentliche Kicker. Denn sie befreit den Durchschnittverbraucher von der Last ein 3D-Programm zu beherrschen, um eine 3D-Fräse auch wirklich nutzen zu können. Für viele Schneide- und Fräsarbeiten (Loch-in-Bret, Phase-an-die-Fußleiste, etc.) wird es dann nämlich fertige Programme als App geben, die man nur noch vom Smartphone, Tablet oder Computer starten muss.

Voraussichtlicher Preis des Handibot: 2.500 Euro.

Hier erklärt der ShopBot Tools Mann sein neuestes Baby.

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