Oblivion – Drohnen, Schutt und Fragen

Posted by - May 6, 2013 - in Media

Science Fiction kann so schön sein. Und obwohl ich weder ein großer Fan von Tom Cruise, noch ein Leser der Graphic-Novels von Joseph Kosinskis Oblivion bin, hat mich dieses post-apokalyptische Filmszenario voll in seinen Bann gezogen. Der Clou bei Oblivion ist der, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Schon in den ersten zehn Minuten scheint eigentlich alles klar zu sein. Bald darauf dämmert es einem auch langsam, dass in diesem Film viele falsche Fährten gelegt werden. Protagonist Jack Harper ist dabei offenbar zunächst genauso ahnungslos wie der Zuschauer.

Tom Cruise, Ex Bondgirl Olga Kurylenko und Morgan Freeman scheinen den größten Teil der Dreharbeiten vor dem Hintergrund eines Greenscreens herumgesprungen zu sein. Trotzdem wirkt Oblivion nicht zu effektlastig. Davon aber ganz abgesehen bewegt sich Oblivion ganz klar in einer Liga mit Filmen wie Bryan Singers X-Men (2000) und Rian Johnsons Looper (2012). Verglichen mit diesen Streifen, fragt man sich jedoch, wohin zum Henker denn Oblivions immense Produktionskosten von geschätzten 120 Millionen Dollar geflossen sind…

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