Sacha Baron Cohen ist “Der Diktator”

Posted by - April 21, 2012 - in Media

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Sacha Baron Cohen hat schon einen ganz speziellen Humor, der die Leute rigoros in zwei Gruppen teilt: Man liebt oder man hasst ihn. Cohen ist als Comedian besonders durch seine Figuren Ali GBorat und Brüno aus der Art geschlagen. Seine Alter Egos reiten auf Klischees herum, gehen den Leuten mächtig auf die Nerven und versuchen immer wieder zu polarisieren. Dabei nimmt Cohen durchaus kein Blatt vor den Mund und scheut keineswegs resultierende Anfeindungen. Diese gipfelten nach einer ganzen Reihe chauvinistischer und antisemitischer Witze in seinem Film Borat.

Ab Mai 2012 ist Cohen in einem neuen Film, “Der Diktator”, zu sehen. Er verkörpert einen machtbesessenen Diktator, der sein Volk unterdrückt und ein verdächtiges Atomprogramm forciert. Um dem wachsenden internationalen Druck standzuhalten, muss er nach New York reisen, um dort vor den Vereinten Nationen eine Rede zu halten. Durch zwingende Umstände wie zum Beispiel eine Entführung landet der Diktator schließlich schutzlos auf den Straßen von NYC. Überraschenderweise bietet ihm die Besitzerin eines veganen Öko-Geschäfts Asyl und kümmert sich um den gestrandeten Diktator. In seiner Ehre verletzt, möchte der unfreiwillige Gast aber nichts von einem Asyl wissen und versteift sich auf den Gedanken, seine 14-stündige Rede vor den internationalen Abgeordneten der UN zu halten.

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Durch die eindeutigen Parallelen zu Staatspräsidenten wie Assad, Ahmadinedschad oder auch dem getöteten irakischen Diktator Saddam Hussein sind kontroverse Reaktionen wieder einmal vorprogrammiert. Dabei wird in typischer Cohen-Manier wieder eine absurd-witzige Figur erschaffen! Nach Charlie Chaplin und Helge Schneider wäre er dann der dritte große Entertainer, der dieses heikle Thema humorvoll und öffentlichkeitswirksam aufgegriffen hätte.

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