Unsere Top 10 Album-Charts

Posted by - November 28, 2011 - in Media

alben

Angesichts der immerwährenden Flut an neuen Bands ist es immer wieder kein Leichtes, sich durch das dschungelartige Überangebot zu navigieren und die Alben zu entdecken, die unsere Aufmerksamkeit wirklich verdienen. Wir haben dieser Aufgabe endlich mal wieder ein paar ruhige Stunden gewidmet. Hier sind zehn herausragende Fundstücke:

#1 Florence & The Machine “Ceremonials”
Ich zitiere einfach mal ein paar der durch die Bank weg begeisterten Amazon-Rezensenten: “Zeremonienmeisterin”, “Einfach wunderbar”, “Unbeschreiblich gut. Jeder Song eine Hymne”, “Sehr empfehlenswert”. Was soll man da noch hinzufügen? Es ist halt Florence…

#2 Darkness Falls “Alive In Us”
Made in Kopenhagen. Und so verwundert es auch nicht, dass Trentemoller hier produktionstechnisch mit am Werke war. Für Fans von Dillon, Zola Jesus und den Dum Dum Girls sind Darkness Falls ganz bestimmt eine Entdeckung

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#3 David Lynch “Crazy Clown Time”
Der Meister des verwirrenden Films, der uns dennoch in seinen Bann schlägt, hat es getan. David Lynch hat ein Electropop-Album aufgenommen, dass genauso verstörend und schön ist wie “Twin Peaks”, “Blue Velvet” und Co.

#4 Silverstein “Rescue”
“Rescue” gehört zu der Sorte Alben, die man einlegen und von Anfang bis Ende durchlaufen lassen kann, ohne sich auch nur eine Sekunde zu langweilen. In jedem Song ringen brachiale Härte und träumerisches Schwelgen miteinander. Dabei hält Silverstein fast durchgängig ein berauschendes Tempo aufrecht. Mit Demos und Acoustic-Versionen bekommen wir auf “Rescue” 18 geniale Tracks. Mir bleibt nichts zu wünschen übrig.

#5 Next Stop: Horizon “We Know Exactly Where We Are Going”
Archaisch und modern. Avantgardistisch und kommt einem doch stellenweise bekannt vor. Diese Band eröffnet uns seine Manege, in der wir auf eine fantasievolle Welt mit unterschiedlichsten Stimmen, Tönen und Geschichten treffen.

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#6 Like A Stuntman “YOY”
Kommt mit “YOY” vielleicht endlich ihr Durchbruch? Zu wünschen wäre es dieser Bande. Denn die musikalischen Experimente von Like A Stuntman führen zu einer genial-harmonischen Mischung aus Electro, Folk und Krautrock!

#7 Boy “Mutual Friends”
Zürich trifft Hamburg. Singer/Songwriter trifft auf Dream Pop. Nach Bosse Support-Tour, Festivals und guten Verkaufszahlen hält man auch international schon hier und da den Atem an. Gut so!

#8 Flashguns “Passions Of A Different Kind”
“Das Album haben wir im Winter aufgenommen, in einer Scheune auf dem Land. Wir haben uns immer weiter gepusht, bis tief in die Nacht gespielt und mit Kerzen und Kaminfeuer gegen die Minusgrade gekämpft. Das war die heftigste Zeit, die wir als Band bis jetzt hatten…”

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#9 Tarwater “Inside The Ships”
Was die hier machen, ist alles ein bisschen weird. Manchmal zuckt man regelrecht zusammen, wegen einer Computerstimme, zerknautschter Elektronik oder weil sich letztlich doch Regelmäßigkeiten der Melodie aus dem klanglichen Wirrwarr schälen. Die Band trägt immer neue Schichten für den Hörer auf. Es liegt also ganz bei uns, ob wir uns da hindurchkämpfen wollen oder nicht. Spannend.

#10 Dan Mangan “Oh Fortune”
Die ersten drei Songs und dann noch “Oh Fortune” – das sind die Stücke, die es uns wirklich angetan haben. Was danach kommt, ist bei Weitem keine miserable Platte. Songs wie “Daffodil” haben einfach nicht diese Intensität und plätschern eher ganz angenehm vor sich hin, als wirklich zu begeistern.

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